Wir pitchen nicht – aus gutem Grund

Pitches oder als Offertausschreibung getarnte Pitches sind weder zielführend noch wirtschaftlich intelligent. Wie sollen komplexe, langfristige und von vielen nicht beeinflussbaren Variablen abhängige Arbeiten in einem Briefing erfasst, beschrieben und abgegrenzt, geschweige denn überhaupt vorhergesehen werden können? Wie wollen Sie das gute Gefühl haben, den richtigen Partner evaluiert zu haben, wenn Sie ein paar vage Ansätze basierend auf Vermutungen und untermauert mit einer verzweifelt geschätzten Budgetzahl erhalten? Wie soll man iterativ arbeiten und Agilität leben, wenn der Scope basierend auf unvollständigen und nicht validierten Informationen willkürlich abgegrenzt wird?

Wir können in einem solchen Prozess nicht die Service-Qualität erreichen, die wir unseren Kunden liefern möchten. Und es sträubt sich alles in uns, einen offensichtlich nicht zielführenden Prozess zu durchlaufen, nur weil es sich eben so eingebürgert hat.

Deshalb nehmen wir solche Einladungen nicht mehr an. Und sind gerade darum genau der richtige Partner für Sie.

Sie wollen wissen, wie wir unsere Service-Qualität erreichen können und was wir als Alternative zu Pitches und Offert-Evaluationen vorschlagen? Dann sollten Sie weiterlesen.

Wir wollen Ihr Partner sein, nicht Ihr Lieferant

Egal ob für ein Redesign, einen Relaunch, einen neuen Digital Service oder eine clevere Web-Applikation: Partner finden sich weder mittels Pitch noch durch eine Offertanfrage, die mehr oder weniger anonym an verschiedene Dienstleister verschickt wird. Sondern indem man sich kennen lernt und gegenseitig davon überzeugt, dass eine erfolgreiche Zusammenarbeit möglich ist.

Wir müssen Ihnen beweisen, dass wir Ihr Problem lösen und Sie in Ihrer Zielerreichung unterstützen können. Und wir beide müssen die Gelegenheit haben zu erkennen, ob die Grundlage für eine gemeinsame Zusammenarbeit gegeben ist – und das ist keineswegs arrogant gemeint.

So entsteht nach unserer Meinung eine langfristige Partnerschaft, die Mehrwert und Qualität generiert. Denn nichts anderes streben wir an. Dabei handeln wir nach diesen fünf Grundsätzen:

 

Grundsatz 1: Wir möchten Sie persönlich kennenlernen

Nur im persönlichen Gespräch merken Sie, wie wir ticken und mit welchen Persönlichkeiten Sie es zu tun haben werden. So wie wir auch. Und nur im persönlichen Gespräch können wir Ihnen darlegen, worin wir uns von unseren Mitbewerbern unterscheiden und mit welcher Denkhaltung wir unsere Arbeit erledigen.

Teilweise finden solche Gespräche statt, und man könnte dann in einer erster Iteration zusammenarbeiten und sich kennen lernen. Oder, wenn der Scope of Work klar definiert und überschaubar ist, eine verbindliche Offerte unterbreiten.

Das wäre vernünftig, und viele Auftraggeber sehen den Sinn und finden den Mut, diesen Schritt zu gehen. Leider nicht die Mehrheit. Meistens werden, fast immer aus politischen Gründen,  eine Auswahl an Dienstleistern zum Beauty Contest eingeladen.

Lassen Sie sich darauf ein!

Kontakt

Grundsatz 2: Wir pitchen nicht, aber…

Ein Pitch oder eine Evaluation basierend auf Offert-Dossiers,  kostet uns eine Menge Zeit und Geld – und Sie auch. Und heraus schaut eine mehr als fragwürdige Beurteilungsgrundlage.

Wir stellen uns aber natürlich dem Wettbewerb und Ihrer prüfenden Bewertung. Dafür möchten wir aber eine faire Chance erhalten zu zeigen, wie wir denken und arbeiten – und Ihnen auch gleich ein konkretes Arbeitsergebnis liefern. Etwas, das Sie für die Lösung Ihrer Problemstellung brauchen und verwenden können. Das kostet zwar auch Geld, aber es ist zielführend investiert. Ganz sicher ist es besser angelegt als in Ablehnungshonoraren. Sie erfahren mehr darüber im Grundsatz 5.

Die irrige Annahme, dass bei digitalen Anwendungen von einer genau definierbaren Aufgabenstellung mit einem Anfang und einem Ende ausgegangen werden kann, lässt die Verantwortlichen überhaupt erst glauben, dass ein Pitch ein sinnvolles Vorgehen ist. Das führt uns zu unserem dritten Grundsatz:

 

Grundsatz 3: Wir denken nicht in Projekten

Der Begriff “Projekt” impliziert, dass die Arbeiten genau spezifiziert und abgegrenzt werden können und irgendwann abgeschlossen sind. Digitale Kanäle sind aber nie zu Ende gedacht, gearbeitet, entwickelt. Sie müssen stetig evaluiert und optimiert werden, um den ständig ändernden Anforderungen gerecht zu bleiben.

Deshalb arbeiten wir nach dem Prinzip des Continuous Improvement. Ein iteratives Vorgehen das es erlaubt, die Anforderungen ständig zu überprüfen und falls nötig Änderungen am Scope, den Massnahmen oder den Zielsetzungen vorzunehmen. Und das den Aufbau von Wissen über Benutzer und Prozesse  innerhalb Ihrer Organisation sicherstellt.

Continuous Improvement für nachhaltiges Wachstum

Das ergibt nicht nur Sinn. Das spart auch Geld. Während eine ständige Optimierung und Weiterentwicklung konstantes Wachstum und zeitgemässe Anwendungen sicherstellt, enden klassische Projekte in der Relaunch-Falle. Denn ohne stetige Bearbeitung eines Kanals stehen Sie in drei bis vier Jahren unweigerlich vor dem nächsten Relaunch-Projekt. Und Sie wissen mindestens so gut wie wir, wie viel Zeit, Geld und Personalressourcen diese Art Projekte binden. Man rechne.

Weiterführende Gedanken zum Thema aus unserem Blog.

 

Grundsatz 4: Wir arbeiten benutzerzentriert

Die Methoden des User Centered Design befähigen uns, für die Benutzer relevante und validierte digitale Services zu entwickeln. Sie stellen ein möglichst befriedigendes Benutzererlebnis sicher was darüber entscheidet, ob ein Service genutzt wird und erfolgreich ist. Oder eben nicht.

User Centered Design

Dies bedingt jedoch ein iteratives Vorgehen, in dessen Verlauf Zielsetzungen validiert und der Scope of Work definiert wird. Und mit ihm die Lieferobjekte. Es ist offensichtlich, dass dies unmöglich in einem Briefing bereits abgebildet werden kann. Deshalb ist es auch nicht möglich, ein iteratives Vorgehen basierend auf einem Briefing zu offerieren.

 

Grundsatz 5: Wir stellen uns dem Wettbewerb

Wir fordern nicht nur von Ihnen Risikobereitschaft, sondern auch von uns. Deshalb offerieren wir Ihnen für die nachfolgend aufgeführten Arbeiten einen Evaluations-Rabatt von 50%. Damit bewegen wir uns im Bereich eines üblichen Ablehnungshonorars – mit dem Unterschied, dass Sie wertvolle und für den weiteren Verlauf wichtige Arbeitsergebnisse für Ihr Geld bekommen. Auch wenn Sie wider Erwarten nicht mit uns weiterarbeiten möchten.

Unsere Alternative zum Pitch oder zur Evaluation nach gängigem Muster

Unser Angebot beinhaltet die erste Phase unseres Arbeitsprozesses, die wir “Learn” nennen. Diese Arbeiten können wir mit den gegebenen Informationen im Normalfall verlässlich offerieren. Nach getaner Arbeit haben wir entweder Ihr Vertrauen gewonnen, und Sie werden uns auch mit den weiteren Arbeiten betrauen. Oder wir haben das nicht geschafft und Sie sind frei, einen anderen Anbieter zu wählen. So oder so benötigen Sie für den Erfolg Ihres Vorhabens die Lieferobjekte, die aus unserer Phase “Learn” resultieren. Sie können also nur gewinnen.

Unser Prozess

Die Arbeitsschritte und Lieferobjekte der Phase “Learn”

Introduce - das machen wir:

Introduce - das liefern wir:

Analyse - das machen wir:

Analyse - das liefern wir:

Diese Standortbestimmung erarbeiten wir für Sie innerhalb von ca. 4 Arbeitswochen.

Und dann?

Basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen sind wir in der Lage, die von Ihnen formulierte Aufgabenstellung anzugehen. Dabei gehen wir nach unserer Continuous Improvement-Methode vor und offerieren vor jeder Iteration die zu erwartenden Aufwände.

 

Meinen die das ernst?!

Oh ja, und wie! Uns ist völlig bewusst, dass wir so vom Radar einiger potenzieller Kunden verschwinden. Aber mit denjenigen Auftraggebern, die unsere Gedanken verstehen und den Weg mit uns gehen, werden wir Erfolgsgeschichten schreiben.

Haben wir Sie überzeugt?

Kontakt