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Estavayer 2016 – das App für das Eidgenössische Schwingfest.

Einer so traditionsbewussten Sportart wie dem Schwingen ein modernes Instrument wie ein App beizufügen, verlangt nach Feingefühl und viel Interesse für die Gepflogenheiten dieser urschweizerischen Sportart. Motiviert durch den erfolgreichen Einsatz des Event-Apps am Ski-Weltcupfinale in St. Moritz waren sowohl Auftraggeber und die Agentur sicher, dass dies dem Anlass einen grossen Mehrwert bieten würde.

„Spezifische Zielgruppen und sportliche Eigenheiten lassen sich mit hochgradig standardisierten Applikationen in Einklang bringen.“

Aufgabe

Das Event-App, welches bereits für das Weltcupfinale des Ski-Zirkus eingesetzt wurde und auch an der WM 2017 in St. Moritz Verwendung finden wird, war auch für das Eidgenössische Schwingfest 2016 erste Wahl. Natürlich musste einigen Eigenheiten der Sportart Schwingen Rechnung getragen werden, zudem unterschied sich die Zielgruppe nicht grundsätzlich, aber wesentlich von derjenigen des Ski-Sports. Speziell zu berücksichtigen waren die Abläufe „hinter der Bühne“, die letztlich die notwendigen Daten für das App generierten - und das nach jedem Gang und in der Regel von Hand auf Papier notiert.

Lösung

Die Grundlagenarbeit durch den Auftraggeber erwies sich als erfolgsentscheidend. Die intensive Auseinandersetzung mit den Abläufen, Traditionen und Konventionen des Schwing-Sports ermöglichten es, die sportspezifischen Bereiche des App effizient zu individualisieren und den Gewohnheiten der Benutzer gerecht zu werden. Eine weitere wichtige Rolle spielte das Visual Design, das die traditionelle Schwingwelt modern aufgenommen hat und die Benutzerführung ideal unterstützt. Eine gelungene Verbindung von Alt und Neu, die auch den Technik-Muffeln unter den Schwingfreunden viel Spass bereiten wird.

„Wir müssen die Herkunft von Traditionen und Gewohnheiten verstehen, um den gewohnten Mustern der Benutzer gerecht zu werden.“

Erkenntnis

Die Grundlagenarbeit - in diesem Fall durch den Auftraggeber ausgeführt - ist essenziell, um Geschichte und Herkunft zu verstehen. Und in diesem Fall unerlässlich, um Prozesse der analogen Datenerfassung kennen zu lernen und die Digitalisierung zu ermöglichen. Die Erkenntnisse bildeten aber auch die Grundlage für die Entwicklung des visuellen Auftritts, der bezüglich Akzeptanz genau so erfolgsentscheidend ist wie die Berücksichtigung von Gewohnheiten bezüglich Informationen und Resultate der Schwing-Anlässe.